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4. Dezember 2018

Willkommen

bei der Evangelischen Zehntgemeinschaft Jerichow!

Seit 1999 stellen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung, um Gastdienste in Kirchengemeinden zu übernehmen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Auf unseren Internetseiten können Sie mehr erfahren über diese Gemeinschaft mit Sitz in Jerichow – auch darüber, wie Sie ihre Dienste in Anspruch nehmen oder selbst mitarbeiten können.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Hermann de Boer, Leiter der EZG

1. Mai 2019

Angedacht – Gedanken zum Monatsspruch

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir.

2. Samuel 7, 22

Am 25.04.2019 sagte die Islamwissenschaftlerin Mürvet Öztürk in der Talk-Runde bei Maybrit Illner: „… die monotheistischen Religionen müssen weg vom absoluten Wahrheitsanspruch!“ Dagegen steht die Aussage des Monatsspruchs. Auch im Neuen Testament finden wir Aussagen von Jesus, die dies bestätigen.

Andererseits hören wir immer wieder, dass die drei abrahamitischen Religionen doch alle denselben Gott meinen. Aber gerade im Absolutheitsanspruch ist jede dieser drei Religionen in den Aussagen ihrer heiligen Schriften ganz eindeutig. Lediglich im Christentum gewinnt der Toleranzgedanke immer mehr Raum. Stimmt das, ist der christliche Glaube nur einer von vielen? Wähle ich eine Religion, wie ein Kleidungsstück aus, das zu mir passt?

Sind diese Absolutheitsanspruch und Toleranz konträr? Kann man seinen Glauben leben und den anderen trotzdem akzeptieren, annehmen?

Als König David Gott einen Tempel bauen wollte, teilte Gott ihm durch den Propheten Nathan mit, dass er dies nicht tun solle, da er wegen seiner Kriege dafür nicht geeignet sei. Sein Nachkomme, solle dies tun, und sein Thron solle ewig bestehen. An dieser Stelle spricht David die Wortes des Monatsspruchs.

Gott hatte David, dem Kriegsheld eine Abfuhr erteilt, aber auch gleichzeitig eine Verheißung für ewige Zeiten gegeben. Das veranlasste David zu diesem absoluten Wahrheitsanspruch. Im Zusammenhang wird deutlich, dass dieser Anspruch nicht mit Feuer und Schwert verbreitet werden muss. Dies haben die monotheistischen Religionen leider viel zu oft getan, weil dahinter oft unlautere Motive wie Machtgewinnung und Machterhalt standen.

Mir macht dieser Monatsspruch deutlich, dass ich ganz gewiss sein kann, dass der Gott, wie er sich im Alten und besonders im Neuen Testament offenbart hat, der alleinige Gott ist. Mir wird auch klar, dass ich andere Religionen—und dabei ganz besonders deren Anhänger—achten und nicht gering schätzen darf.

Vielleicht habe ich manchmal Angst, dass im Gegenzug diese Wertschätzung dem christlichen Glauben nicht entgegen gebracht wird und er so Gefahr läuft, unter die Räder zu kommen, wie es manche Schwarzseher in Deutschland prophezeien.

Aber wenn unser Gott der einzige Gott ist, dann kann ich ihm vertrauen. Für mich gilt es, getreu seinem Wort zu leben – mehr nicht.

Werner Wiebe

4. Dezember 2018

Neuigkeiten

30. November 2018

Auf gute Zusammenarbeit

Auf dem 20. Konvent, der Anfang November 2018 in Jerichow stattgefunden hat, wurde ich als neuer Leiter der EZG eingeführt. Nachdem ich in den vergangenen Jahren selbst Gastdienste in mehreren Gemeinden wahrgenommen habe, freue ich mich nun auf die neue Aufgabe. Mir liegt an einem guten Kontakt zu allen, die in der EZG mitarbeiten, wie auch zu den Gemeinden und Kirchenkreisen, die Gastdienste in Anspruch nehmen möchten. Ich werde mich besonders darum bemühen, Pfarrerinnen und Pfarrer, die erst in jüngster Zeit in den Ruhestand gegangen sind, für die EZG zu gewinnen. Denn unsere Gastdienste eröffnen neue Einsichten, fördern Begegnungen und sind eine wirksame Unterstützung für viele Gemeinden.

Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und danke für das Vertrauen.

Hermann de Boer, Superintendent i.R.

Der alte und der neue "Oberbruder"

14. November 2018

Ein neuer “Oberbruder”

Der 20. EZG-Konvent liegt hinter uns. 32 Personen nahmen teil am Erfahrungsaustausch, dem Besuch der ehemaligen Bishofsresidenz und hörten den Vortrag von Dr. Zimmerling über “Glauben lernen auf den Spuren Bonhoeffers – Seelsorge und Spiritualität”. Am Samstag erfolgte im Zusammenhang mit dem Reisesegen meine Entpflichtung als Leiter der EZG und die Beauftragung von Sup.i.R. Hermann de Boer. Somit hat die EZG von nun an einen anderen Leiter. Die für diese Seite damit verbundenen Änderungen werden in nächster Zeit durchgeführt.

Ich danke allen, die mich in den 15 Jahren “Amtszeit” in der Arbeit und und die EZG überhaupt unterstützt haben.
Peter Diederichs Pfr.i.R.

21. September 2018

20. Konvent in Jerichow

Nach dem Konvent ist vor dem Konvent. Der nächste, es wird der zwanzigste sein, soll am 8. bis 10. November statt finden. Da treffen wir uns, um einander näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu hören.
Auf dem Programm stehen ein Ausflug in die Umgebung, ein Vortrag und eine Aufführung des Theaters der Altmark (TdA), sowie Bericht aus und Planung der weiteren Arbeit.

1. Mai 2018

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand

Wir suchen Ruheständlerinnen und Ruheständler, die Freude daran haben, Neues zu erfahren und bereit sind sich mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen für drei oder vier Wochen in einen Gastdienst einzubringen. Das ist zugleich die Gelegenheit, einzigartige Teile Deutschlands kennen zu lernen, Gebiete, die für viele einmal unerreichbar waren, und dabei Menschen und Kirchengemeinden zu begegnen, die eine besonderen Geschichte erlebt haben.
Immer wieder erreichen uns Nachfragen von dort.

Rufen Sie ruhig an, wenn Sie Näheres wissen wollen (0173-8089741)

Pfr.i.R. Peter Diederichs

10. April 2017

Etwas fürs Ohr

Hier sollen Sie einmal etwas über Tondokumente von der Ev. Zehntgemeinschaft hören. Viel Spaß!

Radio Jade, Sendung “Angedacht” von Ursula Plote (Pastorin im Ruhestand)

Radio M, ein Beitrag von Mareike Andert

29. August 2016

“alles hat seine Zeit”

nicht nur der Sommer, von dem wir uns langsam verabschieden müssen, auch manche, sehr einsatzfreudige Mitarbeiter/innen aus dem Kreis der Ev. Zehntgemeinschaft ziehen sich zurück. Sie merken, dass es nicht mehr so geht wie noch vor ein paar Jahren. Und daher bin ich immer auf der Suche nach “Neuen”, nach Personen, die wirklich bereit sind, drei oder vier Wochen lang etwas ganz Anderes zu erfahren. Denn das ist der Gewinn eines “Gastdienstes”,  andere Strukturen, andere Gemeinden, andere Menschen und große Dankbarkeit zu erleben. Hinzu kommt die Erfahrung, “dass man gebraucht wird”, wenn durch Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Vakanz Hilfe nötig ist.

Ruheständlerinnen und Ruhständler, die Näheres wissen möchten, mögen sich bei mir melden (02855-961206 / 0173 8089 741)

Peter Diederichs, Pfr.i.R.