English version of this page

4. Dezember 2018

Willkommen

bei der Evangelischen Zehntgemeinschaft Jerichow!

Seit 1999 stellen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung, um Gastdienste in Kirchengemeinden zu übernehmen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Auf unseren Internetseiten können Sie mehr erfahren über diese Gemeinschaft mit Sitz in Jerichow – auch darüber, wie Sie ihre Dienste in Anspruch nehmen oder selbst mitarbeiten können.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Hermann de Boer, Leiter der EZG

1. April 2019

Angedacht – Gedanken zum Monatsspruch

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matthäus 28,20

Als ich mir den Monatsspruch anschaute, fragte ich mich erst einmal, ob man die Aussage: „… bis an der Welt Ende“ nicht geographisch interpretieren muss. Ein Blick in den Grundtext lehrte mich eines Besseren. Es ist eindeutig zeitlich gemeint. Wie aber war ich darauf gekommen? Wahrscheinlich hatte ich an den Text aus der Apostelgeschichte (1,8) gedacht. Dort geht es bei der Himmelfahrt um die geographische Ausbreitung des Evangeliums.

Aber hier bei Matthäus ist eindeutig das zeitliche Ende der Welt gemeint. Wörtlich steht da: „… bis ans Ende dieses Zeitalters.“ Geht diese Welt ihrem Ende entgegen, mag man sich angesichts dieser Aussage fragen. Ja sicher, aber es ist nicht die Hauptaussage. Wir leben in einer bedrohten Welt, und wir wissen, dass diese Erde keinen Bestand hat. Hatten wir noch geglaubt, nach dem Ende des kalten Krieges würde die Gefahr einer atomaren Vernichtung gebannt sein, zeigt doch die politische Entwicklung, dass wieder neue Gefahren drohen. Das Drohpotential wächst, die Ressourcen schwinden, Klimawandel und Hunger bedrohen die Menschheit. Wir leben, als hätten wir noch eine Welt in Reserve.

Aber es geht bei diesem Vers nicht darum, uns darauf aufmerksam zu machen, dass diese Welt endlich ist. Nein, wesentlich ist, dass Jesus bei uns ist. Nicht umsonst ist der Ehrentitel, den Jesus in Jesaja 7 und 8 erhält: Immanuel, Gott ist mit uns. Für diese Zusage gibt es keine zeitliche Begrenzung. Sie hört nicht am Lebensende der Jünger auf. Sie gilt darüber hinaus bis an das Ende dieses Zeitalters.

Jesus macht seinen Jüngern diese Zusage, als er sie verlässt und zu seinem Vater im Himmel geht. Die Jünger haben drei Jahre mit ihm auf das Engste zusammen gelebt. Sie haben erfahren, dass er sie versorgt hat und ihnen in Gefahren beigestanden ist.

Jetzt ist er gekreuzigt und begraben worden. Wie haben sie sich gefreut, dass er auferstanden ist. Und nun will er sie wieder verlassen? Da sagt Jesus: Ich bin bei Euch, nicht nur drei Jahre, nein bis ans Ende dieses Zeitalters.

Und genau das können wir auch für uns in Anspruch nehmen. Wir haben Jesus in den verschiedensten Situationen unseres Lebens erfahren. Natürlich war diese Erfahrung nicht so intensiv wie die der Jünger. Aber wenn wir unser Leben bedenken, dann sehen wir die Spuren Gottes darin. Und deshalb können wir, auch wenn es schwierige Situationen im Leben gibt, gewiss sein, dass Gott da ist.

Paul Claudel, ein französischer Literat und Diplomat, sagte einmal: „Gott ist nicht gekommen, das Leid zu beseitigen, er ist nicht gekommen, es zu erklären, sondern er ist gekommen, es mit seiner Gegenwart zu erfüllen.“

Werner Wiebe

4. Dezember 2018

Neuigkeiten

30. November 2018

Auf gute Zusammenarbeit

Auf dem 20. Konvent, der Anfang November 2018 in Jerichow stattgefunden hat, wurde ich als neuer Leiter der EZG eingeführt. Nachdem ich in den vergangenen Jahren selbst Gastdienste in mehreren Gemeinden wahrgenommen habe, freue ich mich nun auf die neue Aufgabe. Mir liegt an einem guten Kontakt zu allen, die in der EZG mitarbeiten, wie auch zu den Gemeinden und Kirchenkreisen, die Gastdienste in Anspruch nehmen möchten. Ich werde mich besonders darum bemühen, Pfarrerinnen und Pfarrer, die erst in jüngster Zeit in den Ruhestand gegangen sind, für die EZG zu gewinnen. Denn unsere Gastdienste eröffnen neue Einsichten, fördern Begegnungen und sind eine wirksame Unterstützung für viele Gemeinden.

Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und danke für das Vertrauen.

Hermann de Boer, Superintendent i.R.

Der alte und der neue "Oberbruder"

14. November 2018

Ein neuer “Oberbruder”

Der 20. EZG-Konvent liegt hinter uns. 32 Personen nahmen teil am Erfahrungsaustausch, dem Besuch der ehemaligen Bishofsresidenz und hörten den Vortrag von Dr. Zimmerling über “Glauben lernen auf den Spuren Bonhoeffers – Seelsorge und Spiritualität”. Am Samstag erfolgte im Zusammenhang mit dem Reisesegen meine Entpflichtung als Leiter der EZG und die Beauftragung von Sup.i.R. Hermann de Boer. Somit hat die EZG von nun an einen anderen Leiter. Die für diese Seite damit verbundenen Änderungen werden in nächster Zeit durchgeführt.

Ich danke allen, die mich in den 15 Jahren “Amtszeit” in der Arbeit und und die EZG überhaupt unterstützt haben.
Peter Diederichs Pfr.i.R.

21. September 2018

20. Konvent in Jerichow

Nach dem Konvent ist vor dem Konvent. Der nächste, es wird der zwanzigste sein, soll am 8. bis 10. November statt finden. Da treffen wir uns, um einander näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu hören.
Auf dem Programm stehen ein Ausflug in die Umgebung, ein Vortrag und eine Aufführung des Theaters der Altmark (TdA), sowie Bericht aus und Planung der weiteren Arbeit.

1. Mai 2018

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand

Wir suchen Ruheständlerinnen und Ruheständler, die Freude daran haben, Neues zu erfahren und bereit sind sich mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen für drei oder vier Wochen in einen Gastdienst einzubringen. Das ist zugleich die Gelegenheit, einzigartige Teile Deutschlands kennen zu lernen, Gebiete, die für viele einmal unerreichbar waren, und dabei Menschen und Kirchengemeinden zu begegnen, die eine besonderen Geschichte erlebt haben.
Immer wieder erreichen uns Nachfragen von dort.

Rufen Sie ruhig an, wenn Sie Näheres wissen wollen (0173-8089741)

Pfr.i.R. Peter Diederichs

10. April 2017

Etwas fürs Ohr

Hier sollen Sie einmal etwas über Tondokumente von der Ev. Zehntgemeinschaft hören. Viel Spaß!

Radio Jade, Sendung “Angedacht” von Ursula Plote (Pastorin im Ruhestand)

Radio M, ein Beitrag von Mareike Andert

29. August 2016

“alles hat seine Zeit”

nicht nur der Sommer, von dem wir uns langsam verabschieden müssen, auch manche, sehr einsatzfreudige Mitarbeiter/innen aus dem Kreis der Ev. Zehntgemeinschaft ziehen sich zurück. Sie merken, dass es nicht mehr so geht wie noch vor ein paar Jahren. Und daher bin ich immer auf der Suche nach “Neuen”, nach Personen, die wirklich bereit sind, drei oder vier Wochen lang etwas ganz Anderes zu erfahren. Denn das ist der Gewinn eines “Gastdienstes”,  andere Strukturen, andere Gemeinden, andere Menschen und große Dankbarkeit zu erleben. Hinzu kommt die Erfahrung, “dass man gebraucht wird”, wenn durch Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Vakanz Hilfe nötig ist.

Ruheständlerinnen und Ruhständler, die Näheres wissen möchten, mögen sich bei mir melden (02855-961206 / 0173 8089 741)

Peter Diederichs, Pfr.i.R.