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4. Dezember 2018

Willkommen

bei der Evangelischen Zehntgemeinschaft Jerichow!

Seit 1999 stellen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung, um Gastdienste in Kirchengemeinden zu übernehmen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Auf unseren Internetseiten können Sie mehr erfahren über diese Gemeinschaft mit Sitz in Jerichow – auch darüber, wie Sie ihre Dienste in Anspruch nehmen oder selbst mitarbeiten können.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Hermann de Boer, Leiter der EZG

4. Dezember 2018

Neuigkeiten

30. November 2018

Auf gute Zusammenarbeit

Auf dem 20. Konvent, der Anfang November 2018 in Jerichow stattgefunden hat, wurde ich als neuer Leiter der EZG eingeführt. Nachdem ich in den vergangenen Jahren selbst Gastdienste in mehreren Gemeinden wahrgenommen habe, freue ich mich nun auf die neue Aufgabe. Mir liegt an einem guten Kontakt zu allen, die in der EZG mitarbeiten, wie auch zu den Gemeinden und Kirchenkreisen, die Gastdienste in Anspruch nehmen möchten. Ich werde mich besonders darum bemühen, Pfarrerinnen und Pfarrer, die erst in jüngster Zeit in den Ruhestand gegangen sind, für die EZG zu gewinnen. Denn unsere Gastdienste eröffnen neue Einsichten, fördern Begegnungen und sind eine wirksame Unterstützung für viele Gemeinden.

Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und danke für das Vertrauen.

Hermann de Boer, Superintendent i.R.

Der alte und der neue "Oberbruder"

4. Dezember 2018

Angedacht – Gedanken zum Monatsspruch

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 1.Mose 9,13

Das Jahr 2018 ging mit Krachen zu Ende. Damit ist aber nicht nur die Silvesterböllerei gemeint. Ich denke da an die Naturkatastrophen, die gerade am Ende des Jahres die Erde heimsuchten. Der Vulkanausbruch mit dem Tsunami in Indonesien mit den vielen Toten und dann auch – ganz dicht bei uns – der Ausbruch des Ätna auf Sizilien.

Wie gut ist es da, am Anfang eines neuen Jahres an die Zusage Gottes in unserem Monatsspruch erinnert zu werden. Nach der Sintflut verspricht Gott Noah und seinen Nachkommen – und damit allen Menschen auf der Erde -, dass er sie nicht mehr mit einer Sintflut heimsuchen wird. Als Zeichen für seinen Vertrag mit der gesamten Menschheit lesen wir im Zusammenhang:

11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13 Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1.Mo. 8, 22) Im vergangenen Sommer mochte mancher in Europa gezweifelt haben, ob dieser Spruch noch gilt. Die Ernten sind deutlich geringer ausgefallen. Aber es gab Ernten! In vielen Teilen der Erde sah und sieht es noch katastrophaler aus. Vielleicht sind wir Menschen Schuld daran. Der Klimawandel hängt offenbar mit unserem CO2-Ausstoß zusammen. Trotzdem gilt allen Menschen Gottes Zusage. Gott wird die Jahreszeiten und die Ernten nicht vergehen lassen.

Jedoch können wir durch unser Verhalten die Erde schädigen. Es gilt verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Der Regenbogen wird oft als ein Symbol für ökologisches Handeln genommen. Es ist unser Mitwirken an Gottes Zusage. Natürlich, Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis sind nicht von Menschen gemacht.

Aber die Aussagen dieses Bibeltextes gehen weiter. Gott hat Noah und seinen Nachkommen damit eine ewige Zusage gemacht. Gott ist bei uns, auch wenn uns viele Unwägbarkeiten im Leben begegnen.

Und so, wie Gott damals einen neuen Anfang mit der Menschheit gemacht hat, geht er mit uns um und begegnet uns immer wieder neu. Das heißt: Er ist uns gegenüber unvoreingenommen. Er kennt unsere Fehler und Schwächen, aber er hält sie uns nicht ständig vor. Wenn wir zu ihm kommen, vergibt er uns, und es gibt immer wieder einen neuen Anfang. Mag uns der Regenbogen, den wir am Himmel entdecken, daran erinnern. (1.Mo. 9, 14)

Werner Wiebe

14. November 2018

Ein neuer “Oberbruder”

Der 20. EZG-Konvent liegt hinter uns. 32 Personen nahmen teil am Erfahrungsaustausch, dem Besuch der ehemaligen Bishofsresidenz und hörten den Vortrag von Dr. Zimmerling über “Glauben lernen auf den Spuren Bonhoeffers – Seelsorge und Spiritualität”. Am Samstag erfolgte im Zusammenhang mit dem Reisesegen meine Entpflichtung als Leiter der EZG und die Beauftragung von Sup.i.R. Hermann de Boer. Somit hat die EZG von nun an einen anderen Leiter. Die für diese Seite damit verbundenen Änderungen werden in nächster Zeit durchgeführt.

Ich danke allen, die mich in den 15 Jahren “Amtszeit” in der Arbeit und und die EZG überhaupt unterstützt haben.
Peter Diederichs Pfr.i.R.

21. September 2018

20. Konvent in Jerichow

Nach dem Konvent ist vor dem Konvent. Der nächste, es wird der zwanzigste sein, soll am 8. bis 10. November statt finden. Da treffen wir uns, um einander näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu hören.
Auf dem Programm stehen ein Ausflug in die Umgebung, ein Vortrag und eine Aufführung des Theaters der Altmark (TdA), sowie Bericht aus und Planung der weiteren Arbeit.

1. Mai 2018

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand

Wir suchen Ruheständlerinnen und Ruheständler, die Freude daran haben, Neues zu erfahren und bereit sind sich mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen für drei oder vier Wochen in einen Gastdienst einzubringen. Das ist zugleich die Gelegenheit, einzigartige Teile Deutschlands kennen zu lernen, Gebiete, die für viele einmal unerreichbar waren, und dabei Menschen und Kirchengemeinden zu begegnen, die eine besonderen Geschichte erlebt haben.
Immer wieder erreichen uns Nachfragen von dort.

Rufen Sie ruhig an, wenn Sie Näheres wissen wollen (0173-8089741)

Pfr.i.R. Peter Diederichs

10. April 2017

Etwas fürs Ohr

Hier sollen Sie einmal etwas über Tondokumente von der Ev. Zehntgemeinschaft hören. Viel Spaß!

Radio Jade, Sendung “Angedacht” von Ursula Plote (Pastorin im Ruhestand)

Radio M, ein Beitrag von Mareike Andert

29. August 2016

“alles hat seine Zeit”

nicht nur der Sommer, von dem wir uns langsam verabschieden müssen, auch manche, sehr einsatzfreudige Mitarbeiter/innen aus dem Kreis der Ev. Zehntgemeinschaft ziehen sich zurück. Sie merken, dass es nicht mehr so geht wie noch vor ein paar Jahren. Und daher bin ich immer auf der Suche nach “Neuen”, nach Personen, die wirklich bereit sind, drei oder vier Wochen lang etwas ganz Anderes zu erfahren. Denn das ist der Gewinn eines “Gastdienstes”,  andere Strukturen, andere Gemeinden, andere Menschen und große Dankbarkeit zu erleben. Hinzu kommt die Erfahrung, “dass man gebraucht wird”, wenn durch Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Vakanz Hilfe nötig ist.

Ruheständlerinnen und Ruhständler, die Näheres wissen möchten, mögen sich bei mir melden (02855-961206 / 0173 8089 741)

Peter Diederichs, Pfr.i.R.