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4. Dezember 2018

Willkommen

bei der Evangelischen Zehntgemeinschaft Jerichow!

Seit 1999 stellen Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand einen Teil ihrer Zeit zur Verfügung, um Gastdienste in Kirchengemeinden zu übernehmen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Auf unseren Internetseiten können Sie mehr erfahren über diese Gemeinschaft mit Sitz in Jerichow – auch darüber, wie Sie ihre Dienste in Anspruch nehmen oder selbst mitarbeiten können.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Hermann de Boer, Leiter der EZG

3. Februar 2019

Angedacht – Gedanken zum Monatsspruch

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

Röm. 8, 18

Auf den ersten Blick fragt man sich, ist das Todessehnsucht bei Paulus oder Vertröstung auf ein besseres Leben im Jenseits? Für Karl Marx gipfelten diese und ähnliche Aussagen der Bibel in dem Satz: „Religion ist Opium für das Volk“.

Doch zu diesem Schluß kommt man nur, wenn man den Vers nicht im Zusammenhang liest. Karl Marx konnte diese These nur aufstellen, weil sich die Kirchen mit den Mächtigen und Reichen der Welt verbündet hatten. Und die Armen und Unterdrückten wurden mit der Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits zufrieden gestellt.

Wenn man das gesamte 8. Kapitel des Römerbriefes liest, merkt man: Hier geht es um das Einssein mit Christus, die Teilhabe an seiner Erlösung. Er hat unsere Strafe getragen, er hat die Gerechtigkeit Gottes erfüllt. Weil Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wird er das auch mit uns tun. Paulus beschreibt das so: „Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.“ (Vers 17)

Diese enge Verbundenheit mit Christus und das Wissen um die Auferstehung lassen uns mit dem persönlichen Leid anders umgehen.

Soweit die Theorie. Jedoch im normalen Leben ist das nicht so leicht umzusetzen. Ich denke dabei noch nicht einmal an die verfolgten Christen in Nordkorea, China und in vielen anderen Ländern der Erde. Nein, manchmal empfinden wir auch hier in unserem ruhigen Wohlstandsland ein Leiden. Da ist der alte, betagte Mann in der Nachbarschaft, inzwischen Mitte 90, der seine Frau vor fast 20 Jahren durch eine Krebskrankheit verloren hat. Er selber ist nach einem Schlaganfall mit Verständigungsproblemen geplagt. Da ist der Mann Anfang 50, der plötzlich durch eine Gehirnblutung zum schweren Pflegefall wird und von den über 80-jährigen Eltern aufopferungsvoll betreut wird. Oder die alte Dame, die ihr Hab und Gut bereits früh den Verwandten vermacht hat, und jetzt einsam und verbittert lebt. Ich denke auch an die Familie des kleinen Julen in Spanien, der trotz dramatischer Rettungsaktion nur noch tot geborgen werden konnte. Oder eine Frau gerät mit zwei Kindern in einen Autounfall und das knapp zwei-jährige Kind stirbt.

Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen, und jeder von uns könnte ein anderes Schicksal, ob selbst erlebt oder in der nächsten Nähe, hinzufügen. Der Glaube an Gott und die Erlösung durch Jesus Christus kann Trost und Zuversicht schenken. Wir sind mit Christus verbunden, er kennt unsere Situation. Er ist im Leben und im Tod bei uns. In einer Todesanzeige der letzten Woche las ich: „geboren zum Sterben am 22.01.1925 – gestorben zum Leben am 22.01.2019“. Besser kann man unser Leben und die Gewißheit der Ewigkeit nicht beschreiben.

Werner Wiebe

4. Dezember 2018

Neuigkeiten

30. November 2018

Auf gute Zusammenarbeit

Auf dem 20. Konvent, der Anfang November 2018 in Jerichow stattgefunden hat, wurde ich als neuer Leiter der EZG eingeführt. Nachdem ich in den vergangenen Jahren selbst Gastdienste in mehreren Gemeinden wahrgenommen habe, freue ich mich nun auf die neue Aufgabe. Mir liegt an einem guten Kontakt zu allen, die in der EZG mitarbeiten, wie auch zu den Gemeinden und Kirchenkreisen, die Gastdienste in Anspruch nehmen möchten. Ich werde mich besonders darum bemühen, Pfarrerinnen und Pfarrer, die erst in jüngster Zeit in den Ruhestand gegangen sind, für die EZG zu gewinnen. Denn unsere Gastdienste eröffnen neue Einsichten, fördern Begegnungen und sind eine wirksame Unterstützung für viele Gemeinden.

Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und danke für das Vertrauen.

Hermann de Boer, Superintendent i.R.

Der alte und der neue "Oberbruder"

14. November 2018

Ein neuer “Oberbruder”

Der 20. EZG-Konvent liegt hinter uns. 32 Personen nahmen teil am Erfahrungsaustausch, dem Besuch der ehemaligen Bishofsresidenz und hörten den Vortrag von Dr. Zimmerling über “Glauben lernen auf den Spuren Bonhoeffers – Seelsorge und Spiritualität”. Am Samstag erfolgte im Zusammenhang mit dem Reisesegen meine Entpflichtung als Leiter der EZG und die Beauftragung von Sup.i.R. Hermann de Boer. Somit hat die EZG von nun an einen anderen Leiter. Die für diese Seite damit verbundenen Änderungen werden in nächster Zeit durchgeführt.

Ich danke allen, die mich in den 15 Jahren “Amtszeit” in der Arbeit und und die EZG überhaupt unterstützt haben.
Peter Diederichs Pfr.i.R.

21. September 2018

20. Konvent in Jerichow

Nach dem Konvent ist vor dem Konvent. Der nächste, es wird der zwanzigste sein, soll am 8. bis 10. November statt finden. Da treffen wir uns, um einander näher kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu hören.
Auf dem Programm stehen ein Ausflug in die Umgebung, ein Vortrag und eine Aufführung des Theaters der Altmark (TdA), sowie Bericht aus und Planung der weiteren Arbeit.

1. Mai 2018

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand

Wir suchen Ruheständlerinnen und Ruheständler, die Freude daran haben, Neues zu erfahren und bereit sind sich mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen für drei oder vier Wochen in einen Gastdienst einzubringen. Das ist zugleich die Gelegenheit, einzigartige Teile Deutschlands kennen zu lernen, Gebiete, die für viele einmal unerreichbar waren, und dabei Menschen und Kirchengemeinden zu begegnen, die eine besonderen Geschichte erlebt haben.
Immer wieder erreichen uns Nachfragen von dort.

Rufen Sie ruhig an, wenn Sie Näheres wissen wollen (0173-8089741)

Pfr.i.R. Peter Diederichs

10. April 2017

Etwas fürs Ohr

Hier sollen Sie einmal etwas über Tondokumente von der Ev. Zehntgemeinschaft hören. Viel Spaß!

Radio Jade, Sendung “Angedacht” von Ursula Plote (Pastorin im Ruhestand)

Radio M, ein Beitrag von Mareike Andert

29. August 2016

“alles hat seine Zeit”

nicht nur der Sommer, von dem wir uns langsam verabschieden müssen, auch manche, sehr einsatzfreudige Mitarbeiter/innen aus dem Kreis der Ev. Zehntgemeinschaft ziehen sich zurück. Sie merken, dass es nicht mehr so geht wie noch vor ein paar Jahren. Und daher bin ich immer auf der Suche nach “Neuen”, nach Personen, die wirklich bereit sind, drei oder vier Wochen lang etwas ganz Anderes zu erfahren. Denn das ist der Gewinn eines “Gastdienstes”,  andere Strukturen, andere Gemeinden, andere Menschen und große Dankbarkeit zu erleben. Hinzu kommt die Erfahrung, “dass man gebraucht wird”, wenn durch Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Vakanz Hilfe nötig ist.

Ruheständlerinnen und Ruhständler, die Näheres wissen möchten, mögen sich bei mir melden (02855-961206 / 0173 8089 741)

Peter Diederichs, Pfr.i.R.