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Angedacht – Gedanken zum Monatsspruch

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.

Jesaja 50,10

„O, wie ist es kalt geworden und so traurig, öd´ und leer,
raue Winde weh‘n vom Norden und die Sonne scheint nicht mehr“.

Typisch Dezember!

Und dabei hat der letzte Monat durchaus seine Reize – Zeit für das Besondere. Wintersport- vorausgesetzt „Ski und Rodeln gut“, also Schnee!

Wenn nicht vor der eigenen Haustüre, dann muss eben gereist werden. Oder es wird einfach dorthin gereist, wo es schön warm ist: Weihnachten bei 35 Grad im Schatten auf der südlichen Halbkugel.

Wer es sich leisten kann und will, kann eine entsprechende  Kreuzfahrt unternehmen mit vielen Gleichgesinnten und vollem Festprogramm -alles inclusive.

„Ich bin dann mal eben weg“ oder „Ich bleib dann mal eben da – im „Dunklen, Öden und Leeren“! und nehme mir eine „Auszeit“ vom Gewöhnlichen, baue mir eine „Winterhöhle“, lass mich beglücken von der Erinnerung an sonnige Zeiten, genieße Glühwein, Bratäpfel (oder auch Würstchen), Kekse, Lebkuchen und Kerzenschein beim „Schlummerstündchen“ alleine oder auch mit lieben – warum nicht auch mit noch fremden – Menschen?

In der Hoffnung, ja dem Warten auf bessere Zeiten auf wieder mehr Licht , auf das nicht verlöschende, unbesiegbare Licht Gottes: Jesus Christus.

Rütger Scheffler