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Angedacht-Gedanken zum Monatsspruch

Diesmal ist es nicht der Monatsspruch, aber eine sehr gute Aussage zu Pfingsten und die derzeitigen Beschränkungen durch den Corona-Virus:

Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!

(2. Korintherbrief 3,17)

Pfingsten:

„Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!“ (2. Korinther 3, 17)

Pfingsten, der Geburtstag der christlichen Kirche, als der Heilige Geist die Jünger erfüllte. Sie, die hinter verschlossenen Türen gesessen hatten, die Angst hatten, unsicher waren: Wie geht es weiter?

Rund 2000 Jahre später, heute:

Wir leben seit Wochen, zum großen Teil, coronabedingt

-       hinter unseren Wohnungstüren

-       hinter Gesichtsmasken

-       sind unsicher und fragen:

Wie geht es weiter:

persönlich?

in unserer Gesellschaft, mit der Welt?

mit der E(vangelischen)Z(ehnt)G(emeinschaft?

Wie geht es weiter in der Pfingstgeschichte?

Der Heilige Geist schenkt Mut und Kraft.

Der Heilige Geist bewirkt das gegenseitige Verstehen.

Und: Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit!

Auch uns will der Geist wieder hinausführen:

Hinein in unser Leben, indem er uns immer wieder neu Hoffnung und Kraft geben und uns anregen will, über unser Leben neu und womöglich anders nachzudenken, von falschen Wegen umzukehren und beharrlich in der Kommunikation des Evangeliums zu bleiben.

Und das im Vertrauen auf den dreieinigen Gott,

den Vater, der uns unser Leben geschenkt hat,

den Sohn, der uns zeigt, wie wir leben können,

den Heiligen Geist, der uns mit der dazu nötigen Kreativität beschenken will.

Pfingsten, der Geburtstag unserer Kirche 2020 – in Zeiten, in denen viele Geburtstagsfeiern ab-gesagt werden (müssen), bleibt dennoch an-gesagt!

Vertrauen wir darauf, auf eine Zeit, in der wir wieder fröhlich feiern können:

Ja, „unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte,

Jesu Werk in unseren Händen, Jesu Geist in unseren Werken.

Unser Leben sei ein Fest, an diesem und an jedem neuen Tag.“

Ingrid und Manfred Stübecke