„Mutig – stark – beherzt“ – Die EZG auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover

Zum zweiten Mal hat sich die EZG am Deutschen Evangelischen Kirchentag beteiligt. In Hannover waren wir mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten, um unsere Arbeit vorzustellen und Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand für eine Mitarbeit zu gewinnen. „Mutig – stark – beherzt“ lautete das Motto des Kirchentags, der vom 30. April bis 4. Mai stattgefunden hat. Das Motto passt gut zu unseren Gastdiensten in ostdeutschen Kirchengemeinden, wo wir mit viel Mut, Neues zu erkunden, mit der Stärke unserer vielfältigen Erfahrungen und mit viel Herz unsere Einsätze gestalten.

Neun Personen der EZG haben sich an der Vorbereitung, dem Auf- und Abbau sowie am Standdienst beteiligt. Der Aufbau war nach den Erfahrungen in Nürnberg schnell erledigt. Als Hingucker, um auf unseren Stand aufmerksam zu machen, hat sich wieder das Globulus-Spiel bewährt, das Nikolaus von Kues einst entwickelt hat. Es hat viele Vorübergehende neugierig gemacht und zum Mitmachen animiert. Manche haben mit großer Ausdauer versucht, die Kugel, die eine Delle hat, möglichst nah an die Mitte von acht konzentrischen Kreisen rollen zu lassen. Andere haben schneller resigniert. Immer wieder aber gab es gute Gespräche über Gott und die Welt.

Planung des Aufbaus mit Dorothee Gammel, Hermann de Boer und Peter Laucht

Auf neu gestalteten Postern waren an den Wänden unseres Standes Fotos aus zahlreichen Kirchengemeinden in Ostdeutschland zu sehen, in denen wir in den letzten Jahren im Einsatz waren. Auf einer Karte waren die Gemeinden mit Nadeln markiert. Es ergab sich manches Gespräch darüber, wie ein Gastdienst der EZG aussieht, warum wir ausschließlich in den neuen Bundesländern Dienste übernehmen und welche Erfahrungen wir dort machen. Ein Thema war auch der bevorstehende Ruhestand und wie er sich sinnvoll gestalten lässt.

Blick auf den fertigen Stand der EZG

Einige Besucherinnen und Besucher haben spontan ihre Bereitschaft erklärt, künftig bei der EZG mitzuarbeiten. Andere werden, spätestens nach Erreichen ihres Ruhestandes, hoffentlich folgen. Denn wir brauchen dringend Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand, die ihre Zeit anderen zur Verfügung stellen.

Hermann de Boer

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